Annika Graalfs

Heilpraktikerin für Psychotherapie

*NEWS*

Aufgrund der Coronakrise biete ich auch Online Therapie und Beratung an.


Aufstellungsarbeit

In einer systemischen Aufstellung können Zusammenhänge aus einem System (Familie, Firma, Körper) sichtbar gemacht werden. Wir sind häufig nicht so frei in unseren Handlungen und Verhaltensweisen, wie wir es vielleicht denken. Oftmals liegen die Ursachen für Schwierigkeiten in unserem Leben tief verstrickt in unserem ursprünglichen Familiensystem.

In einer Sitzung stellt der Klient das innere Bild seiner Familie, seiner Organisation, seiner Anteile, seiner Emotionen oder seines Problems/Krankheit auf. Das kann in Einzelarbeit geschehen, oder in der Gruppe. In der Einzelarbeit arbeite ich mit Bodenankern oder Figuren, die als Stellvertreter fungieren. In der Gruppenarbeit übernehmen andere Gruppenteilnehmer jeweils die Stellvertreterrolle. Diese lassen sich nach dem inneren Bild aufstellen und finden unter der Leitung der Therapeutin einen besseren Platz im System. Das neue Bild wird tief nach innen genommen, wo es wirken kann. Das alte Bild wird respektvoll zurückgelassen und damit werden auch einhergehende Symptome sowie belastende negative Gedanken verabschiedet.

Im Laufe der Aufstellung zeigen sich die Dynamiken, die im betreffenden System verstrickt sind und es wird deutlich, z.B. durch stellvertretende Personen, Bodenanker oder Figuren, auf welche Weise wir selbst in diese Dynamik eingebunden sind. Durch achtsame und liebevolle Veränderung der Plätze der Stellvertreter, Bodenanker oder Figuren kann die Ordnung im System wieder hergestellt werden.
Unter Zuhilfenahme von „lösenden Sätzen” kommen die einzelnen Mitglieder oder Teile des Systems wieder in Kontakt miteinander, so dass ein gutes Lösungsbild entstehen kann. Die Person, die aufstellt, kommt durch ihre richtige Position im System wieder in ihre (Lebens-)Kraft. Die Auflösung der Beziehungsverstrickungen kann sich schnell oder langsam einstellen, sie ist immer unmittelbar für die betreffende Person und alle anderen beteiligten Menschen erfahrbar, obwohl diese nicht unbedingt körperlich dabei waren


EMDR

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprogramming, was auf deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet. Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Mit der EMDR-Methode können Traumafolgestörungen, Ängste und starke Emotionen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen behandelt werden. In Deutschland wird EMDR etwa seit 1991 angewendet. 2006 hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.

Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Klientinnen und Klienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen. Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Klientin bzw. der Klient folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links und nach oben und unten bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.


Katathymes Bilderleben

Das katathyme Bilderleben oder katathym-imaginative Psychotherapie, die von dem Arzt und Psychoanalytiker Hans Carl Leuner entwickelt wurde, ist eine Therapieform, bei der mit Tagträumen gearbeitet wird. Mit Hilfe eines ausgewählten Fokus (wie z.B. Wiese, Haus, Fluss, Berg, Löwe oder Vulkan) kann der Klient in Kontakt mit unbewussten Themen und stärkenden Ressourcen kommen. In der imaginativ-symbolischen Auseinandersetzung können neue Erlebens- und Verhaltensmöglichkeiten erschlossen werden. In Tagtraumbildern ergeben sich häufig spontane Einsichten, die als Ich-Stärkung erlebt werden. Der Klient eröffnet sich dadurch neue und  kreative Handlungsspielräume. Mit Hilfe eines konkreten Fokus können Symbole und Bilder aus tieferen inneren Schichten freigesetzt, erlebt und bearbeitet werden.

Das therapeutische Setting gestaltet sich dabei so, daß der Klient mit Hilfe einfacher verbaler Suggestionen in einen Zustand der Tiefenentspannung geführt wird. Die Therapeutin bittet den Klienten dann, zu einem konkreten Bildmotiv mit geschlossenen Augen Bilder und Vorstellungen entstehen zu lassen. Der assoziative Prozess beginnt. Bilder stellen sich ein, die eine Eigendynamik entwickeln, die den Klienten häufig selbst überraschen. Durch das Erleben der Heilkraft innerer Bilder wird das Vertrauen, sich in jeder Situation selbst  helfen zu können, gefördert.


Schamanische Heilweisen

Schamanische Heilweisen sind die ältesten bekannten Heilmethoden der Menschheit und beinhalten Trancearbeit. Durch Trancereisen in verschiedene Welten (entweder durch die Therapeutin selbst, oder von der Therapeutin angeleitet), können Informationen zum Zustand und möglichen blockierten Energiefluss des Klienten eingeholt werden. Seelenateile, die durch Schock und Trauma abgespalten worden sind (psychologisch: Dissoziation) können gesucht, aufgefunden, geheilt und in den Klienten integriert werden. Es können Krafttiere, ein inneres Helferteam gefunden und dem Klienten zur Stärkung an die Hand gegeben werden, und es kann mit den Ahnen gearbeitet und somit alte Familienblockaden gelöst werden . Somit lernt der Klient seine Innenwelt besser kennen und verstehen und die innere Arbeit wirkt nach außen.

Diese Technik ist eine wunderbare Möglichkeit, an sehr ´vergrabene´ Problempunkte zu gelangen und diese liebevoll zu lösen. Die schamanische Weltanschauung geht von der Verbundenheit von allem aus und schamanische Trancearbeit bietet eine gute Möglichkeit, sich mit diesem Netz aus Tieren, Pflanzen, Elementen, Natur und allem was uns umgibt wieder zu verbinden.